Free Lunch Society – 14-99 Jahre

Globalisierung, Automatisierung, Donald Trump. Die Mittelschicht zerbricht. Man spricht zwar über die Ursachen, aber nicht über Lösungen. Zeit für ein komplettes Umdenken: Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle, Menschenrecht ohne Gegenleistung! Visionäres Reformprojekt, neoliberale Axt an den Wurzeln des Sozialstaates oder sozialromantisches linkes Utopia? Je nach Art und Umfang zeigt das Grundeinkommen sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft.

Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst, um nicht träge vor dem Fernseher zu verkommen? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen?

Das Bedingungslose Grundeinkommen galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je.

Auf Wunsch in Ihrem Ort buchbar!
In Orten mit Kino.
Alter: 14-99

Dauer: 95 Min.

Verfügbare Zeiträume:
23. Mai – 21. Juni



Regie & Drehbuch: Christian Tod | Kamera: Lars Barthel, Joerg Burger | Schnitt: Cordula Werner & Elke Groen | Ton & Musikkomposition: Peter Rösner | Produktionsleitung: Andrea Minauf, Janine Hahmann | Redakteurin ARTE: Kathrin Brinkmann | Redakteur ORF: Heinrich Mis| Koproduzent: Robert Cibis, Lilian Franck | Produzenten: Arash T. Riahi & Karin C. Berger